SINNER Datenservice GmbH

Hintergrund
Food-Software

s/food - Lager

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Lagerhaltung

Die Lagerhaltung von s/food weist eine Besonderheit auf, die Sie selbst in wesentlich teureren Warenwirtschaftsprogrammen nur selten finden: sie kann für Verwiegeartikel Stück- und Gewichtsangaben parallel verwalten. Dies zeichnet s/food für die Lagerhaltung von Käse, Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse aus. Selbstverständlich sind auch alle weiteren Programme, wie z.B. die Inventur, auf diese Besonderheit hin ausgelegt. Wir wissen, dass diese Softwareeigenschaft schon für Kunden der maßgebliche Grund war, sich für s/food zu entscheiden!


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MHD

Ein Großhandel, der seinerseits andere Großhandlungen beliefert (oder z.T. als Importeur agiert) ist Teil der Lieferkette und wird im Ein- und Verkauf Chargenverwaltung realisieren müssen.

Ein Großhandel, der Endabnehmer (also auch Kantinen, Verkaufsstellen, Heime etc.) beliefert, wird einkaufsseitig dokumentieren müssen, welche Chargen eines Artikels wann von welchem Lieferanten bezogen wurden. Hier führt s/food einen elektronischen Warenerwartungsschein, der beim Wareneingang mit Scannern um das MHD und die Chargennummern ergänzt wird. Am einfachsten wird der Umgang mit sortenreinen Paletten sein - diese werden für Sie aber wohl das geringere Problem darstellen. Bei der Lieferung mehrere Kartons werden diese vermutlich meist einheitliches MHD und Charge aufweisen, so dass die Erfassung zügig voran gehen wird (gleichwohl können auch verschiedene MHD und Chargen je Lieferung erfasst werden).

Verkaufsseitig wird dieser Großhandel keine Chargenverfolgung durchführen wollen (man stelle sich das bei jedem Anbruch vor!). Wenn es jetzt zu einem Problem bzw. einer Rückrufaktion einer Charge kommt, müssen Sie dennoch in der Lage sein zu benennen, welche Kunden innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nach Eingang der fehlerhaften Charge mit diesem Artikel beliefert wurden: Für den Verkauf wird FIFO (first in - first out) angenommen. Morgens kann eine Liste der aktuellen MHD-schwachen Ware erstellt werden (dabei werden rückwärts die letzten Wareneingänge abgearbeit, bis der Bestand aufgebraucht ist). Und wie hilft uns das bei einem Rückruf? Wir speichern beim Wareneingang zusätzlich den aktuellen Restbestand in dem Lager. Somit haben wir bei einem Rückruf die Möglichkeit Ihnen mitzuteilen

  • wann fand die Einlagerung statt,
  • welche (alte) Menge war noch vorrätig (nicht 100% aussagekräftig, da abhängig vom Zeitpunkt der Einbuchung),
  • welche Kunden haben seit dem Zeitpunkt diesen Artikel bezogen,
  • maximale Dauer ist Zeit für den Verbrauch des alten Bestandes + Zugangsmenge.
Uns ist bewusst, dass durch Fehlkommissionierungen das FIFO Prinzip nicht immer 100% durchgehalten wird. Dieses Verfahren scheint uns aber die maximale Ausbeute an Informationen bei gleichzeitig möglichst geringem Aufwand zu bieten. Diese Kunden werden Sie dann ansprechen müssen, um verbliebene Exemplare der gesuchten Chargen zurückzuholen.

Während wir grundsätzlich auch s/food Variationen mit Chargenverwaltung im Verkauf anbieten, ist oben benannte vereinfachte Möglichkeit mit der s/food Datenbank auch ohne Chargenverwaltung im Verkauf problemlos möglich.

Sie können also mit s/food diesen Anforderungen zur Rückverfolgung gelassen entgegen sehen!


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Inventur

Der Ablauf einer Stichtagsinventur stellt sich wie folgt dar:
Sie können jederzeit Inventurzähllisten für ein Lager ausdrucken. Die Listen sind nach Lagerplätzen sortiert. Wenn der Stichtag der Inventur gekommen ist, laden Sie die Sollbestände je Lager in eine Inventurdatei. Gespeichert werden neben den Beständen auch die letzten Einkaufspreise.

Zwischen dem Zeitpunkt des Ladens der Datei und dem physischen Zählen darf solche Ware nicht ausgeliefert werden, für die zum Zeitpunkt des Ladens noch kein Lieferschein /Rechnung gedruckt war. Der Verkauf am Rechner kann sofort nach dem Laden der Datei fortgesetzt werden. Gepackte Ware, für die noch kein Lieferschein gedruckt wurde, muß mitgezählt werden. Im Wareneingang müssen alle mitzuzählenden Waren vor dem Laden der Datei eingebucht worden sein!

Wenn gezählt wurde, kann der Verkauf sofort weitergeführt werden, da die Bestandskorrektur später nur um die Soll-Ist-Differenz erfolgt. Die Korrektur wird im Warenbewegungsbuch gespeichert. Da erfahrungsgemäß eine Reihe von Einkaufsrechnungen nach der Zählung und der Bestandskorrektur eingehen, können Bewertungspreise nachträglich korrigiert werden. Mit dem endgültigen Druck eines bewerteten Inventurjournals wird die Inventur abgeschlossen. Sollten Sie verteilt übers Jahr Teile Ihres Lagers zählen, können Sie sich mit Hilfe der Inventurübersicht einen Überblick verschaffen, wann der Artikel zuletzt gezählt wurde und wie hoch die Inventurdifferenz war.

Sie haben darüber hinaus die Möglichkeit zu jedem Datum eine Datei mit den aktuellen Beständen zu speichern und diese Daten später wieder auszudrucken und zum Beispiel für die Erstellung einer Bilanz zu nutzen. Wenn Sie die Bestände regelmäßig z.B. zum Monatsende sichern, können wir Ihnen auch Aussagen über die Umschlagshäufigkeit Ihrer Artikel an die Hand geben.


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