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Hintergrund
Food-Software

s/food - Preise

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Preispflege

Die Preispflege in s/food ist mehrstufig. Oberste Priorität bezüglich der Preisfindung in der Auftragserfassung hat der manuell vergebene Preis. Nächst wichtig ist der kundenspezifische Preis, auch Listung genannt. Ist die Listung an eine Mindest- oder Höchstabnahmemenge gekoppelt, sprechen wir von einem Kontrakt. Im Verlauf einer Listung, die von wenigen Wochen bis zu einem oder gar mehreren Jahren Gültigkeit haben kann, sind befristete Aktionen möglich, nach deren Ablauf wieder der alte Preis gilt. Gibt es keine kundenspezifischen Preise, wird unter Berücksichtigung von Aktionen auf den Preis der beim Kunden hinterlegten Preisliste zurückgegriffen. Ist dort in der gewählten Preisliste kein Preis hinterlegt, wird nachgesehen ob die Alternativpreisliste einen Preis enthält. Diese und das Kennzeichen, ob der Kunde überhaupt aktionsberechtigt ist, sind im Kundenstamm hinterlegt.

Listungen, seltener Kontrakte, können auch an eine Zentrale gekoppelt sein, die für eine Gruppe von Mitgliedern den Preis aushandelt. Die Zentrale kann auch einen fiktiven Charakter haben. Dies ist z.B. der Fall, wenn ein fiktiver Zentraldebitor namens "Krankenhaus" die Ausschreibungspreise einer Gruppe von Krankenhäusern steuert. Die Debitornummer der preisbestimmenden Zentrale wird im Kundenstamm hinterlegt. Da es in der Praxis der zentralen Preisfestsetzung immer wieder zu zusätzlichen individuellen Preisen kommt, sieht die Suchreihenfolge in der Auftragserfassung wie folgt aus: Zunächst wird geprüft, ob der Kunde unter der eigenen Debitornummer einen Preis hinterlegt hat. Ist dies nicht der Fall, wird geprüft, ob unter der ggf. vorhandenen Zentrale ein Preis hinterlegt wurde. Ist beides nicht der Fall, sollte der Kunde einer Preisliste zugeordnet sein. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Kunde mit Listungspreis ggf. doch den Preis einer gerade laufenden Aktion bekommt sofern dieser niedriger als sein Listungspreis ist und der Kunde das Kennzeichen "Niedrigstpreis zugelassen" positiv besetzt hat.

Für die Preiserfassung incl. den Listungen gilt: Zwar kann die Preispflege ohne Endedatum angelegt werden, doch wird dieses Endedatum ergänzt, wenn eine nachfolgende Preispflege erfasst wird. Somit kann es je Artikel nur eine Preispflege mit offenem Ende geben! Ein späteres Verändern von Gültigkeitszeiträumen in bereits bestehende Preispflegen hinein wird verhindert.

Darüber hinaus gibt es jetzt schon Lösungen für die schnelle Erfassung von Tagespreisen (z.B. bei Obst und Gemüse), Industrieerstattung (Industriezusagepreise), Aktionen und Aktionsauswertungen und, und, und....


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Ordersatz

Unter dem Abschnitt Ordersatz fassen wir zum einen die Programme zusammen, die die typischen Käufe eines jeden Kunden (Artikel, Menge, Preis) speichern und für den Telefonverkauf (siehe Auftragserfassung) oder den Druck von Listen (Bestellformulare) zur Verfügung stellen. Zum anderen gibt es einen manuellen Ordersatz, in dem Sie willkürlich Artikel z.B. zu einem Bestellformular für eine Aktion zusammenstellen können.

In der Datenbank stehen die Käufe eines jeden Kunden zum Beispiel innerhalb der Auftragserfassung zur Verfügung ("Liefern Sie mir den gleichen Käse wie letztes mal!"). Die Aufträge werden nach der Fakturierung beim Tagesabschluss ausgewertet und die letzten drei Käufe eines Kunden in Artikelnummer, Menge und Preis separat in einer Tabelle abgestellt. Diese Tabelle kann dahingehend gepflegt werden, dass neue, bisher nicht gekaufte Produkte, zusätzlich im Ordersatz ergänzt werden können. Andere Artikel können gänzlich gelöscht werden. Der Ordersatz eines ausgeschiedenen Kunden kann zur Gänze gelöscht werden.


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